Hamburger Jahre: oder Journalismus in Hamburg

Shownotes

Hamburger Jahre: oder Journalismus aus Hamburg
Schweiß, lange Nächte auf St. Pauli und unzählige Stunden auf der Bühne: Der NDR-Journalist und Podcaster Ocke Bandixen erzählt in seinen Podcasts "Being the Beatles" und "Becoming The Beatles", wie die Beatles in Hamburg ihren Sound, ihre Bühnenpräsenz und letztlich ihren Weg zum Weltruhm fanden. Dabei wird Geschichte nicht referiert, sondern lebendig erzählt.

Eine zweite Verbindung nach Hamburg bringt KMA-Absolvent Tobias Schwaiger mit in die Sendung. Er macht dort an der Hamburger Media School eine Ausbildung im Bereich Digitaler Journalismus und arbeitet in der Kulturredaktion des Hamburger Abendblatt. Wie fühlt es sich an, als junger Journalist in einer neuen Stadt Fuß zu fassen? Welche Erfahrungen sammelt man in einer deutschen Redaktion? Und welche Wege führen überhaupt in den Journalismus?

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00:00:06: Herzlich willkommen, sagt Sandra Knopp.

00:00:14: Sendungsverantwortlicher KMA-Generalsekretär Simon Wager.

00:00:19: Am Anfang dieser Folge schicke ich beste Grüße von Wien nach Hamburg!

00:00:23: Für diese Episode habe ich nämlich mit zwei Journalisten gesprochen die in der Hansestadt arbeiten.

00:00:28: Ocke Banditzen ist Radio Redakteur bei NDR Kultur.

00:00:32: Im April ist die zweite Staffel seines Storytelling-Podcasts mit dem Titel Being the Beatles eine Pop-Revolution erschienen.

00:00:40: Darin geht es um vier Männer, die Musikgeschichte geschrieben haben – dazu gleich mehr!

00:00:44: Außerdem isst KM Absolvent Tobias Schweiger zu Gast.

00:00:48: Er erzählt von seiner Ausbildung an der Hamburg Media School und von seiner Arbeit im Kulturresort des Hamburger Abendplatz.

00:00:56: Mein meistgehörter Beatles-Song ist ... Ohne die Beatles gäbe es heute nicht.

00:01:02: Die Pogmusik, wie wir sie heute kennen?

00:01:04: Mit welchem Beatle wären Sie am liebsten auf ein Bier gegangen?

00:01:07: oder würden Sie gerne?

00:01:08: Ich würde immer noch gerne mit Formelkeiten auf ein Bier gehen und ich warte auch seh'n sich dich dass er nach Hamburg kommt!

00:01:12: Ich hoffe er macht das doch mal und dann wird er wahrscheinlich keine Zeit für mich haben wenn ich an.

00:01:16: Gibt es einen Song den Sie gerne hören wenn's Ihnen einmal nicht so gut geht?

00:01:19: Ich finde ein Song der einen immer tröstet ist.

00:01:22: Penny Lane aber ist auch hier.

00:01:23: comes The Sound von George Ellis ist ein Wunderbares Song.

00:01:26: London, am achten August nineteenhundertneunundsechzig.

00:01:29: Es ist elf Uhr fünfunddreißig.

00:01:31: Vier Männer gehen über einen Zebra-Streifen und werden dabei fotografiert.

00:01:36: Das Foto ist mehr als fünfzig Jahre alt – und trotzdem kennt es fast jeder!

00:01:41: Einer der vier ist Barfuß und hält eine Zigarette in der rechten Hand.

00:01:44: Einer trägt Bluejeans die anderen drei Anzüge in verschiedenen Farben.

00:01:49: Der Mann im weißen Anzug geht voran.

00:01:51: Jener mit dem Jeans Outfit überquert die Straße als letzter.

00:01:55: Sie bewegen sich fort von ihrem Musikstudio in der Abbey Road.

00:01:59: Ihr habt es natürlich längst erraten, Es geht um die Beatles und das berühmte Bild zieht das Cover des letzten Albums ABBY ROAD.

00:02:08: Die Geschichte hinter dem Bild und vor allem hinter der Band erzählt Andy-R Kulturredakteur Ocke Bandixon In der zweiten Staffel seines Podcasts bing the Beatles

00:02:18: eines Pop-Revolutions.

00:02:23: Hunderte

00:02:24: von Blitzliftern!

00:02:29: Es geht weiter mit der Geschichte der Beatles.

00:02:32: Being the Beatles, eine Pop-Revolution so heißt unsere neue Staffel.

00:02:40: Die Beatles

00:02:41: erobern England Europa und schließlich die ganze Welt.

00:02:57: Das

00:02:57: ist ein Ausschnitt aus dem Trailer zur zweiten Staffel des Podcasts, die den Höhenflug der Band von den Jahr nineteen dreiundsechzig bis zur Auflösung im Jahr neunzehnt siebzig erzählt.

00:03:07: Ocke Bandyksen wurde neunzenthundert siebzig in Nordfriesland geboren.

00:03:11: er hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet als Journalist beim NDR.

00:03:16: außerdem ist der Autor hat einige Kinderbücher wie etwa den Wunderstürmer geschrieben und erst Beatles Fan von Kindheit an.

00:03:24: Einer seiner Lieblingssongs ist Penny Lane.

00:03:28: Einer meiner liebsten Songs, weil ich die Penny Lane besucht habe mehrfach, zieht sich da wirklich so in die Vorstadt raus aus dem Zentrum von Dippertool und es ist genauso wie Paul McCartney es beschreibt Es gibt Friseure, es gibt da so ein Kreisverkehr Da gibts eine Bushaltestelle oder einen Unterstand zum Minister Gibt's den Friseur?

00:03:45: Den hat´s auch wirklich gegeben.

00:03:47: Aber das ist ganz schön wenn man so bisschen nostalgisch darum fährt dann hat man das ganze Panorama einfängt.

00:03:53: Und das finde ich ist auch die große Kunst dieses Liedes, dass es sozusagen ein Rückblick auf die Kinder- oder Jugendzeit von Paul McCartney in diesem Fall ist.

00:04:00: aber weil es eben so universell wird.

00:04:02: Das finde ich ganz toll und das gelingt ja bei viel Songs.

00:04:05: wenn es dann sehr persönlich erzählt wird es trotzdem universell und das für dich ist ganz meisterhaft.

00:04:10: davon abgesehen ist es musikalisch sehr schön finde ich.

00:04:12: also finde ich wunderbar

00:04:14: Ohne Die Beatles gebe es die Popmusik wie wir sie heute kennen nicht Ist Bandicsn überzeugt.

00:04:19: Die Beatles haben den Funken des Rock'n Roll aufgenommen und daraus eigene Rock'N Roll Beatles Musik gemacht haben, aber sehr schnell ja sich weiterentwickelt.

00:04:28: Und sehr viel Einflüste!

00:04:29: Das war ein echtes Merkwalt.

00:04:31: der Beat ist auch schon in Hamburg und auch vorher.

00:04:33: Sie konnten sehr schnell lernen, sie konnten die Einflüsse sehr schnell aufnehmen.

00:04:36: Sie haben die Grenzen der Popmusik immer weiter verschoben.

00:04:39: Insofern eigentlich die Basis dessen was wir heute Pop-Musik nennen.

00:04:42: Wenn man sich vorstellt einen Song wie Eleanor Rigby das ist mit einem Streich Octet aufgenommen oder Yesterday natürlich ist es Pop-Musik.

00:04:48: Heute damals war das nicht so.

00:04:50: Da war eine Gitarre, ein Gesang und Streicher.

00:04:54: Das war eigentlich nicht etwas was man an einer coolen, jungen Band zuschrieb.

00:04:58: Das Musik mit Geigen, das war damals für Schnulzen-Sänger aus Ende der fünftiger Jahre!

00:05:03: Das war Beatlesmusik aber auch Zwingschlager, Countrymusik, experimentelle Musik, Weltmusik Hard Rock... Das sind alles Sachen die zu den Beatles dazugehört und niemand würde in Zweifel ziehen dass das Beatles Musik ist und dass das möglich ist in der Popmusik.

00:05:18: Alles was Die Beatles gemacht haben, hat die Musik mehr möglich gemacht.

00:05:23: Über die Beatles hat er im Laufe seiner journalistischen Laufbahn schon öfter in kurzen Beiträgen aber auch in längeren Reportagen berichtet.

00:05:31: An einen Storytelling-Podcast dachten er und seine Kollegin Katharina Mahnholz erst als ganz zentrale Fragen gestellt wurden Wie prägten ihre Auftritte auf der berühmt berüchtigten Hamburger Rehbarband The Beatles?

00:05:44: Und inwiefern waren sie ein Startschuss für die spätere Weltkarriere

00:05:48: Als ein Kollege zu uns kam, meiner Kollegin Katerina Mahlholz und mir.

00:05:52: Man sagte zusammen mal, wollte das nicht mehr erzählen?

00:05:53: Die Beatles waren ja in Hamburg der ganze Zeit.

00:05:55: Wollte das nicht als Podcast erzählen oder auch nicht als Popcast erzählen.

00:05:58: Und ich hatte das viele Jahre schon im Radio erzählt!

00:06:01: Ich habe lange Reportagen gemacht.

00:06:02: Es gab hier um die Ecke einer Gnade von einem alten Schlagzeuger ganz lang einen Starklub stammtisch.

00:06:07: Also Starklup bei der alte Musikerklub hier in Hamburg.

00:06:11: Sehr berühmt sind da sehr viele Löcher getreten wie sehr berühmt war.

00:06:13: Auch die Beatles am Anfang haben das so geöffnet.

00:06:17: Mit dem Titel Becoming the Beatles erzählt in welchen Absteigen die Beatles in Hamburg schliefen, wie sie sich das Rüstzeug für ihre späteren Auftritte zulegten und warum sie in Hamburg erwachsen wurden.

00:06:30: Der Podcast eignet sich als Erzählmedium dafür.

00:06:34: besonders gut findet Ocke Bandixen.

00:06:36: Durch das Format des Podcasts gibt es natürlich unendlich viel mehr Raum als im drei Minuten Beitrag.

00:06:42: Das heißt man kann tiefer bohren oder auch in einem dreißig Minuten.

00:06:45: In der Reportage kann man viel erzählen, aber nicht so viel wie in einem sechsteiligen Stundenpodcast.

00:06:50: Das ist natürlich totales Geschenk!

00:06:52: Und dann fing diese Idee an und musste ich natürlich intern auch als mal Leuten erzählen.

00:06:57: Es ist wirklich eine ganz tolle und sehr spannende Geschichte die mit mehreren Kapiteln trägt.

00:07:01: also da muss man ja auch sagen habe ich für sechs Stunden was zu

00:07:04: erzählen.".

00:07:05: Der Radioredakteur, der selbst viele Beatles-Bücher besitzt, recherchierte gegen Nachiefe Sprach mit Zeitzeugen und Menschen, die sich besonders intensiv mit der Geschichte der Band auseinandergesetzt haben.

00:07:17: In den ersten Staffeln war das etwa Stephanie Hample, die in Hamburg eine musikalische Beatles-Tour anbietet.

00:07:24: Zum Beispiel in der ersten Staffel der.

00:07:25: Stephanie Hamples hat mir noch mal erklären lassen was wirklich in den verschiedenen Besuchten in Hamburg passiert ist – und das ist einfach ganz toll!

00:07:35: und Leute, Orte besucht irgendwie, also Aufnahmen gemacht.

00:07:37: Und nachher dann ist es wirklich so ich habe für sechs Stunden Zeit genug zu erzählen.

00:07:41: Also das ist ganz toll!

00:07:43: Nun war noch die Frage wie soll der Podcast gestaltet werden?

00:07:47: Gesprächsformate gab es einige beim NDR.

00:07:50: Storytelling-Formate gab's bis dahin vor allem im Bereich Zeitgeschichte

00:07:54: Aber nicht in diesem Sinne Sechsteiler zu einem Thema was Popmusik Geschichte angeht.

00:07:59: Insofern war das ein relativ unbeackertes Feld Und natürlich, ich meine mit so einer tollen Bandgeschichte ist das natürlich sehr dankbar.

00:08:06: Für einen gelungenem Podcast braucht es ein eingespieltes Team – das Skript-Schrib Ochke Bandixon.

00:08:12: Co-Autorin war seine vorhin erwähnte NDR-Kollegin Katharina Mahnholz.

00:08:17: An der Produktion beteiligt war eine Producerin, jemand für die Mischung aber auch Menschen, den wir archiv recherchiert haben bzw.

00:08:24: Kolleginnen und Kollegen, die einen kritischen Blick auf die Skripta hatten.

00:08:28: Insgesamt sind sechs bis sieben Menschen an einer Staffel beteiligt, sagt der Journalist.

00:08:49: Die erste Staffel entstand nur im Laufe eines halben Jahres.

00:08:53: Das war aber sehr hektisch, weil Okubandixen ja nicht ausschließlich am Podcast arbeiten kann.

00:08:57: Daher dauert es diesmal fast ein Jahr bis die zweite Staffel in April-Zweißen-Sechson-Zwanzig herauskam.

00:09:03: Wichtig war dem Team eine spannende Dramaturgie und Cliffhänger am Ende jeder Folge – die zum Weiterhören animieren!

00:09:10: Dafür setzten sie auf etwas, das eigentlich aus dem Fernsehen bekannt ist.

00:09:21: Ist das interessant genug?

00:09:41: Ist es spannend genug, funktioniert ein Cliffhänger?

00:09:43: Können wir so weitermachen.

00:09:44: Oder ist das dann doch irgendwann zu nördig oder ist das zu

00:09:47: speziell?".

00:09:49: Eines der Themen mit denen junge Redakteurinnen und Redakteure wenig anfangen konnten – dass aber für die Beatles-Zeit wichtig war – war der Vietnamkrieg.

00:09:57: Es wurde diskutiert wie man diesen erklärt.

00:10:00: Andere Debatten treten sich darum was vielleicht zu nördig zu spezieell sein könnte.

00:10:05: Ocke Bandix nennt den Beispiel aus der zweiten Staffel.

00:10:08: Das sind wirklich Folge vier, die wir gemacht haben.

00:10:11: Da nimmt ein Musikerkollege, der hier auch beim NDR moderiert, Gottz Steger, nimmt mit mir Sgt und Pepper auseinander, die verschiedene Baustände wie das produziert ist also ganz ganz kändnisreich.

00:10:20: Das ist schon echt speziell aber es löst natürlich genau das einen was wir versprochen haben nämlich das Geheimnisvolle dass den Zauber ein bisschen an bisschen näher ran zu gehen und zu gucken.

00:10:31: Wie können wir das erklären?

00:10:32: Was da eigentlich passiert ist?

00:10:35: Ich tauche in dieser Staffel wieder tief in die Archive ein treffe Wegbegleiter und vertraute der Beatles in London und Liverpool.

00:10:42: Und versuche, mit Musikexperten das Geheimnis dieser berühmtesten Band der Welt zu

00:10:48: erkunden.".

00:11:00: Ocke Bandyksen hat bei der Recherche viel über die Beatles gelernt.

00:11:04: Zu Beginn die Beatles-Maniar – Mit den vielen gereischenden Fans und einer Band, die sich auf der Bühne selbst kaum gehört hat und dann die spätere Studio-Band, die einen Ohrwurm nach dem anderen herausbringt.

00:11:16: Das eine wäre ohne das andere kaum möglich gewesen, meint der langjährige

00:11:21: Beatles-Fan.".

00:11:22: Weil die Beatles hatten so ein unglaublichen näherhaften Erfolg – also auch in Zahlen!

00:11:27: Also haben sie so viel verdient für die Plattenfirma dass die gesagt haben wenn die ins Studio wollen und dann halbes Jahr probieren wollen, dann lassen wir die.

00:11:35: Niemand hätte das bei irgendeiner anderen Band gemacht.

00:11:37: Niemand hatte gesagt, ne macht wir weiter, probiert mal die Band da rückwärts abzuspielen oder irgendwie sowas... Aber die Beatles durften das!

00:11:44: Also der große große Erfolg des Firm'n-Sechzig oder Sechsensechzig hat dazu geführt dass sie die letzten Jahre diese komplexere Musik überhaupt machen konnten und das wurde mir noch einmal ganz klar weil ich mit vielen Leuten auch gesprochen habe, die eben auch erzählt haben was sie da alles gemacht haben wie lange es gedauert hat und wie viel Straß sie dabei hatten.

00:12:04: Das eine hängt unmittelbar mit dem anderen zusammen, das habe ich ganz deutlich nochmal neu gelernt.

00:12:08: Ocke Bandixen hat für die beiden Podcast-Staffeln mit vielen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesprochen – etwa mit Ray Connolly, einem Journalisten der ganz dicht an den Beatles dran war.

00:12:19: Er hatte auch den Beatles-Fresseur vor dem Mikrofon und die Hamburgerin Rosie Sheridan McGinnity, die die Beatles vom Hamburger Keats kannte.

00:12:28: Die zwei noch lebenden Protagonisten seines Podcasts Paul McCartney und Ringo Starr hat er zu seinem Leitwesen noch nicht getroffen.

00:12:37: Aber wie sagt man so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt!

00:12:40: Oh also ehrlich gesagt zwei-drei Mal natürlich immer wenn die mal in der Nähe waren hier und jedesmal vor den Staffeln aber das hat natürlich immer kriegt gar keine Antwort darauf.

00:12:50: ja also meine Hoffnung ist in der Tat und ich glaube es auch nicht ganz fand mein Ding immer ich spinne aber ich glaube sie sich ganz von der Hand zu weisen.

00:12:56: Paul McCarthney is ja sehr ein sehr bewusster Mensch.

00:12:59: Er ist jetzt, wird es jetzt eighty-viert.

00:13:01: Ich denke er hat einen anderen letzten Platte mit Boris vom Dungeon Lane.

00:13:06: Er hat ein großes Bewusstsein für das was in seiner Vergangenheit stattbefunden hat.

00:13:10: Er schätzt die Zeit in Hamburg auch sehr und ich würde mich stark wundern wenn er nicht nochmal nach Hamburg käme.

00:13:16: Ich schätze immer die Stadt Hamburg würde ihm auch gerne irgendeinen Preis oder mit ein Speziale verleihen und dann steckt meine große Stunde!

00:13:22: Nein das weiß man natürlich nicht.

00:13:23: aber ich denke er wird noch mal nach Hamburg kommen Auch weil er diese Zeit, wie alle anderen Beatles auch das haben wir ganz viele Freunde auch von denen bestätigt immer sehr geschätzt haben.

00:13:32: Es war natürlich auch aufregend wenn man dann siebzehn, achtzehn neunzehnt ist und so einen großen Schritt ins Ausdammert in den Rotlichtviertel.

00:13:38: Das ist ja unfassbar so muss man sich hervorstellen.

00:13:41: Das war eine so regende Zeit!

00:13:43: Das ist für die Ganz wichtig gewesen.

00:13:46: Ich denke er wird nochmal zurückkommen.

00:13:47: aber wer weiß?

00:13:49: Im Podcast schildert Ocke die Treffen mit den Zeitzeugen sehr persönlich und nimmt seine Hörerinnen und Hörern quasi mitten in Ort des Geschehens.

00:13:57: Man ist dabei, wenn ein Liverpool mit Barry unterwegs ist jene Mann der die Beatles auf ihrer ersten Tour nach Hamburg begleitet hat!

00:14:04: Auf ihrem Streifzug durch Liverpool begegnen Ocke und Barry ganz spontan Beat Best dem ehemaligen Drama der Beatles – Der Schlagzeug aus Hamburger Tagen wurde später durch Ringo Starr ersetzt.

00:14:16: Schnell zieht Ocken auf eine Geräte hervor und kann mit viel Glück das Wiedersehen der beiden alten Männern nach sechzig Jahren festhalten.

00:14:23: Aber es gibt noch einen anderen Moment, der ihm lange in Erinnerung bleiben

00:14:27: wird.".

00:14:42: sehr viel auch darüber nachgedacht hat wie.

00:14:50: Die Beatles was die Beatles bedeutet haben für seine Generationen ist so alt wie John Lenn, er hatte bis zum Tode Kontakt mit John Linn und also Joko uns ja schon sehr gedrechtlich aber sie haben nicht mehr Kontakt in den sind aber nur aus Krankheitsgründen noch Kontakt zu den McCartney's.

00:15:07: Er ist wirklich in diesem Inner Circle drin gewesen.

00:15:09: trotzdem sagte als Journalist ich war zuschdicht an meinen Quellen dran was interessant ist weil das natürlich unser Beruf irgendwie auch ran zu gehen.

00:15:18: und trotzdem ist es für mich eine Warnung.

00:15:20: Journalist und Fan, das ist immer eine schlechte Kombination eigentlich!

00:15:24: Und das ist eben so eine Wahnung gewesen... Gutes davon erfahren, dass er diese ganzen Beatles-Stories bekommen hat.

00:15:32: Also das war quasi täglich, dass der ins Apple Gebäude nach London ging und da irgendeine Story zurück kamen... ...und der Ebenix hatte auch angeschubst, es immer weiterzumachen.

00:15:40: Und er hatte damit großen Erfolg!

00:15:41: Und er hat auch viel Wohlstand verdankt in diesem Umstand auch.

00:15:44: Aber als Journalist sagte ich, ich war eigentlich zu dicht an meinen Quellen dran.

00:15:47: Ich war vielleicht so unkritisch dabei?

00:15:49: Das hat mich irgendwie angerührt, dass jemand, der so alt ist dann auch zurückblickt und sagt, ich hatte davon viel Gutes aber... Eigentlich war es vielleicht moralisch gesehen falsch, also dass jemand den das immer noch beschäftigt.

00:16:01: Und noch etwas ist ihm aufgefallen!

00:16:03: Für viele Menschen hat sich doch das Zusammentreffen mit den Beatles ihr Leben verändert.

00:16:08: Menschen die sie schon aus Hamburg ertagen kannten lieben lange mit ihnen in Kontakt und etwas, was den Erfolg erst möglich machte, war das Feuer des Rock'n Roll in den Sechzigern entfachte.

00:16:20: Also Rock'N'Roll war wirklich der Funken zur Freiheit... kann man sich gar nicht richtig vorstellen.

00:16:26: Also ich spürte ihn auch immer eher nach, so.

00:16:28: der Lebenshunger des Tours zur Freiheit sozusagen lag in dieser Musik enthalten und das spürt er manchmal noch ganz deutlich.

00:16:36: Das haben die geteilt.

00:16:37: Das Verrückte ist bei vielen, die ich in Liverpool und London getroffen habe war das ein Punkt aber auch in Hamburg.

00:16:45: Und das war wie eine Sprache, die sie gemeinsam sprachen.

00:16:48: Das hat mir also eine ganz klube.

00:16:50: Barfrau Rosi, Sheridan McGinnity... Hat mir das erzählt, sagte ich, wie lange das Rosi als du... ...als die englischen Musiker kam.

00:16:58: Das war fünfzehn Jahre nach dem Krieg.

00:17:00: Hamburg ist stark zerstört gewesen.

00:17:02: In London wird zerstürzt und Liverpool war ganz stark verstürrt durch deutsche Bombenangriffe.

00:17:05: Also eine ganz schwierige Lage könnte man eigentlich denken.

00:17:08: Was war?

00:17:08: Sagt sich sie, es war uns egal!

00:17:10: Wir haben nicht mal drüber nachgedacht weil wir mochten ja alle Rock'n'Roll.

00:17:14: Es war, als ob wir uns erkannt hätten.

00:17:16: Also Sprache, lieber Sprach.

00:17:18: Damit war man sich irgendwie einig.

00:17:19: Das fand ich ganz irre muss ich echt sagen, das war... es spielt alles, spielte keine Rolle.

00:17:25: Solange man diese Musik teilte, war alles

00:17:27: klar.".

00:17:28: Ocke Bandixen hat die Hörerinnen und Hörern dazu aufgerufen, ihm von ihrer Beziehung zu den Beatles zu erzählen.

00:17:35: Es gab eine Sonderfolge in der ersten Staffel wo er einige vor dem Mikrofon begrüßen durfte.

00:17:40: Die Mehls von der ersten staffel hatte alle ausgedruckt, es sind ungefähr zweihundertfünfzig.

00:17:45: Auch auf die zweite Staffel erhielt da viele Reaktionen von Menschen, die ihm unbedingt schreiben wollten.

00:17:51: Einige schreiben, berührten den Journalisten sehr.

00:17:54: Ich glaube zweimal habe ich das gehabt, dass Leute sagten meine Eltern waren große Fans und mein Vater hatte alle Platten.

00:18:00: Ich konnte die immer nicht hören...ich aber nicht so...ehm ich konnte die jetzt einfach verstorben und ich konnte sie immer nicht hör'n die Musik bei mich, das war traurig gemacht hat.

00:18:07: Jetzt hab ich da ein Podcast gehört und jetzt kann ich das wiederhören.

00:18:09: vielen Dank!

00:18:10: Weil ich meinte, das sind so Sachen.

00:18:11: damit kann man nicht rechnen.

00:18:12: Das ist einfach...und es sind wir ein paar mal passiert so und das ist einfach wahnsinnig schön.

00:18:17: Da rätsel ich auch immer noch.

00:18:18: Ich glaube, es macht doch die Form des Podcasts.

00:18:20: Ich habe ja sehr persönlich auch erzählt und viele haben das Gefühl gehabt sie möchten mir Antworten darauf.

00:18:28: Auch lange Mails habe ich bekommen ganz, ganz viele.

00:18:32: Ganz erstaunlich was das für ein dialogisches Medium ist.

00:18:34: Das bedenke ich immer noch darüber nach wie das so funktioniert.

00:18:37: Also ganz toll!

00:18:38: Und also ganz schön.

00:18:45: Auf seinem Tisch liegen einige dicke Wälzer und erste Interviews sind bereits vereinbart.

00:18:50: Die dritte Staffel kommt dann voraussichtlich im Frühjahr, twenty-sevenundzwanzig.

00:18:54: Diese setzt dann in den neunzehnten Siebziger an nach der Trennung der Beatles und wird sich auch um deren Solo-Karrieren drehen.

00:19:00: Ich habe auch überlegt trägt das denn genug?

00:19:02: Ich glaube inzwischen ja weil es ist natürlich nicht diese universelle große Beatles Geschichte.

00:19:07: die Popmusik wird neu aufgesetzt.

00:19:09: aber wie lebt man eigentlich weiter wenn man bei so einer großen Sache gewesen ist?

00:19:13: was passiert danach?

00:19:15: ist das schon die Geschichte, die ich gerne warte erzählen möchte.

00:19:17: Weil im Mund ist es ja schon so, keiner der Beatles ist diesem Schatten jemals wieder entkommen.

00:19:22: und vielleicht wollten es einige auch nicht, vielleicht wollten wir es einige zwischendurch malen aber irgendwie hat sie's alle nie losgelassen.

00:19:27: Alle vier Beatles haben Songs über diese Zeit geschrieben oder gesungen Und alle vier Beatles waren sich natürlich immer persönlich so eng befreundet und so eng verbunden.

00:19:39: So was bleibt einfach irgendwann.

00:19:40: Und trotzdem ist das natürlich auch, ich glaube im Podcast selbst in der zweiten Staffel erzählt.

00:19:45: es ist auch

00:19:46: zumindest die Geschichte.

00:19:48: Der zweite Staffel ist ja auch wie ein Roman.

00:19:51: eine Gruppe von Jungs wird erwachsen also ne?

00:19:54: Von Schuljungs.

00:19:55: irgendwie werden sie später Ende zwanzig Anfang dreißig sowas in der Art Eiraten vielleicht werden, Väter möchten ihr eigenes Ding machen.

00:20:05: Möchten weg vom Zuhause wenn man so will aus dieser Band.

00:20:08: Das ist schon auch glaube ich das was ein bisschen faszinierend und glässell ist.

00:20:12: Man kann das so nachfühlen Und nachvollziehen Wenn man irgendwie damals jung war.

00:20:16: aber ich glaube auch wenn man später geboren ist wie Ich Kann man das so Nachvollziehen Wie die immer Emanzipierter wurden und immer mehr Ihr eigenes ding machen würden.

00:20:23: Aber was passt selbst danach?

00:20:24: Das ist doch total interessant.

00:20:26: Ockebandexen liebt Die Abwechslung neben der Intensiven Beatles Recherche.

00:20:30: Freude macht ihm auch die Arbeit an einem anderen Musikpodcast.

00:20:34: Und ich habe, wie gesagt, auch noch diesen Popmusikpop-Cast mit meinem Kollegen Peter Orban, wo wir ja in einem Gesprächsformat über Bandgeschichten oder Künstlerinnen und Künstlabiografien mit Musik reden.

00:20:45: Das macht auch ganz viel Spaß!

00:20:47: Ist ein komplett anderes Format – vielleicht für die Hürra gar nicht so, aber für mich schon, weil das eben eine on-going wöchentliche Sache ist jetzt gerade ein bisschen ausgesetzt natürlich auch wegen der Vehicles Aber das ist eine sehr schöne Arbeit und da habe ich auch nicht das Gefühl, dass ich schon alles erzählt.

00:21:00: Abschließend erzählt der Journalist noch, dass auch seine Kinder von der Beatles-Musik begeistert sind.

00:21:05: Das sei kein schlechtes Erbe.

00:21:07: Wir haben eingangs gehört, dass Penny Lane und hier Kamster Sun zu seinen Lieblingssongs gehören Und welchen Einfluss die Beatles auf die Popmusik hatten.

00:21:16: Es bleibt die Frage Sie haben gestartet mit Satzanfängens und Fertigstellen.

00:21:21: ein letzter Werb für mich Wie würden sie sagen, die Beatles sind für mich?

00:21:24: Nämlich

00:21:24: sind die schon eine Lebensband.

00:21:26: Die beiden Staffeln des Beatles-Podcasts Becoming the Beatles und Being The Beatles gibt es überall dort, wo es Podcasts gibt.

00:21:34: Auch mein nächster Gast Tobias Schweiger könnte sich gut vorstellen einmal einen Podcast zu machen.

00:21:39: Storytelling-Formate sind sein Ding wie er mir im Onlinegespräch erzählt.

00:21:43: Tobias Schweiger ist absolvent des KMA-Kurses Journalismus als Beruf.

00:21:48: Mitte Juni, zwanzig wurden ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen feierlich das Zertifikat verliehen.

00:21:55: Für die Feier reiste Tobias es Hamburg an, wo er inzwischen lebt und arbeitet.

00:22:14: Der Umzug von Wien nach Hamburg war ein Resultat der schwierigen Situation am Wienermedianmarkt.

00:22:20: Mehrere Monate hatte Tobias Schweiger zuvor im News-Team der Tageszeitung des Standard gearbeitet und schrieb viele Web- und Tech-Artikel.

00:22:28: Danach war in der engeren Auswahl für eine Stelle, die aber dann doch eingespart wurde – und auch an den Orts sei es nicht unbedingt rosig

00:22:45: aus!

00:22:47: Geh mal nach Hamburg, Medienstadt auch nach Deutschland.

00:22:51: Wir hatten ein bisschen familiäre Connection durch ihre Mama und dann kurz heran entschlossen innerhalb weniger Tage die Koffer gepackt sind dann hierher Und ich habe mich dann im Zoo gedessen.

00:23:01: also bin da wirklich mehr oder weniger wirklich ins Blaue nach Hamburg gegangen.

00:23:04: Ich hab mit einer Bisschen informiert okay was gibt es in Hamburg?

00:23:07: Klar wissen alle was in Hamburgs ein bisschen sitzt mit NDR Mit natürlich Hamburger Abendblatt mit Spiegel Zeit.

00:23:12: das sind jetzt so die großen Dinge die hier sind.

00:23:14: Aber es ist natürlich ein bisschen schwierig, wenn man als Österreicher vielleicht in den hohen Norden zieht und gerade auch im Journalismus weiß, Networking ist fast alles.

00:23:23: Also man muss ja irgendein Wien kennen, irgendeinen Wien angedockt werden können – das war natürlich schwierig, ich dachte mal mache ich mir das bei einem Wien vielleicht schon schwierig?

00:23:31: Da habe ich jetzt die KMA-Möglichkeiten und Verbindungen aber in Hamburg gar nichts!

00:23:36: Und da dachten wir gut, gibt's vielleicht eine Studie oder so machen kann.

00:23:39: Schon in Wien war die katholische Medienakademie mit ihren Kontakten in viele Redaktionen für ihn hilfreich gewesen.

00:23:45: Gab es nicht auch ein Hamburg-In solches Angebot?

00:23:48: Tobias Schweiger stieß auf die Hamburg Media School, deren Master digitaler Journalismus anbietet.

00:23:54: Er bewahrt sich und wurde genommen – mehr noch!

00:23:57: Er bekam ein Stipendium, für das seine Berufserfahrung beim Standard genau richtig war.

00:24:02: Da kam mir dieser sehr intensive Bewerbungsphase fürs Wettpräsort beim Standards sehr sehr genehm.

00:24:08: weil ich natürlich extrem viele Artikel in dieser Zeit für genau diesen Bereich geschrieben habe.

00:24:13: Und ich dadurch dann eigentlich auch das Stipendium erhalten

00:24:15: hab.".

00:24:16: Ursprünglich hat der Gebürtige Vorarlberger in Wien Politikwissenschaften und Wirtschaftsinformatik studiert.

00:24:22: Schreiben war für ihn seit jeher ein wichtiges Ausdrucksmittel – und das wollte er verfeinern!

00:24:27: Dabei schließ er auf die katholische Medienakademie, wo er das Handwerkszeug lernte und Menschen vom Fach kennenlernt wie er erzählt.

00:24:35: Ich darf natürlich nie vergessen, die KMA hat unfassbar tolle Türen für mich geöffnet.

00:24:39: Das ist das was ich immer schon unglaublich geschätzt habe an der KMA weil die KM einfach super vernetzt ist innerhalb Österreichs oder auch Wien.

00:24:45: Ich werde niemals vom Aper geraten oder beim Standort hätte ich mir all meine Erfahrungen sammeln können wenn ich nicht bei der KMA gewesen wäre und einfach auch will sie grundlegende Aspekte egal ob es Storytelling war oder dann auch Geburtschnellismus.

00:24:58: man nimmt ja überall so ein bisschen etwas mit dass man dann nachher irgendwie anwenden kann.

00:25:02: Und ja, durch diese Bail-Six, die man dann noch mal beigebracht bekommt in der KAM-Aha aber auch durch eben die Möglichkeiten, die er hat durch diese Praktika, das hat mir halt extrem geholfen hier in Hamburg weil ich davon auch ziehen

00:25:13: kann.".

00:25:14: Seine Kommilitonen und Kommilitoninnen in Hamburg arbeiten unter anderem für den NDR – Die Zeit und den Spiegel.

00:25:21: Wie bei der KM ein Wien kommen auch die Vortragenden aus der Hamburg Media School aus renommierten Medienhäusern.

00:25:36: Die

00:25:46: Ausbildung ist berufsbegleitend.

00:25:49: Daher sucht der Tobir Schweiger einen Job, der sich gut damit verbinden lässt – auch hier half ihm das Netzwerk seines Kurses in Hamburg!

00:25:56: Ihm wurde geraten, sich beim Hamburger Abendblatt zu bewerben.

00:26:00: Das tat er – doch zunächst hieß es warten!

00:26:03: Es war gerade nichts

00:26:04: frei.".

00:26:26: oftmals so von Außen her, ein bisschen sperrig vielleicht und die wollten unbedingt das Ganze ein bisschen jünger machen.

00:26:31: Ein bisschen mehr Jugendgenerationen reinholen, auch ein bisschen mehr Video machen, ein bissel mehr Social Media machen – und das haben sie sich durch mich irgendwo erhofft.

00:26:38: Und deswegen hat es von Anfang an eigentlich relativ gut gepasst.

00:26:42: Seit Februar zieht sich jetzt ein Kulturesauer als Werkstudent und bastelt da an Videos und an Texten mittlerweile um.

00:26:49: Tobias Schweiger ist Jahrgang.

00:26:52: Er berichtet im Kulturresort über Theatervorstellungen, Kinopremieren und andere Events.

00:26:57: Und dreht Videos am Smartphone – eine Begegnung die Tobias Schweiger besonders in Erinnerung geblieben ist war ein Interview mit den deutschen Komedien H.B.

00:27:06: Kerkling.

00:27:07: Das war bei seiner neuen Horst Schlemmmer Filmprämie.

00:27:10: Da kam er dann auch in seiner Horst-Schlemmerfigur daher also wie man war halt voll In-Character.

00:27:15: und dann habe ich ihn interviewt und hab ihn gefragt weil er da diesen Lokaljournalisten spielt.

00:27:20: Ich habe ihn gesagt, ja aber für mich vom Hamburger Abendblatt auch ein Tipp hätte als Lokaljournalist.

00:27:24: Und dann hat er mich groß eingeguckt und gesagt zu singen gar keinen Lokal-Journalist zu singt welch Tag der Talk da!

00:27:29: Das fand ich irgendwie total sympathisch weil er mir gesagt hat du bist ja nicht so ein kleiner Lokalsjournalista sondern du bist hier wirklich in einer Riesenstadt unterwegs.

00:27:36: und er hat den Nachsatz auch gesagt da kann man stolz drauf sein.

00:27:40: und das fand ich total nett und hab mich irgendwie auch sehr grinsend zurück gelassen.

00:27:45: Die Arbeitsweise in Österreich und Deutschland ist ähnlich.

00:27:47: mein Tobias Es gäbe eher medial-kulturelle Unterschiede.

00:27:52: Also einen sehr plakativen und lustigen Unterschied, was es nicht mit der Arbeitsweise zu tun hat aber was mir extrem aufwählt dass die Deutschen sagen extrem Journalismus und Journalist und irgendwie fällt mir das

00:28:01: rein.

00:28:02: Das spielt uns nicht mal an, sondern wie immer Journalismus ein Journalist sagt, ungefähr ist das ganz lustig.

00:28:07: Sonst, ja, das war dieses Ding mit Wohlos.

00:28:10: also wird schon immer gefragt um was du voluntär gemacht hast?

00:28:13: Um was hast du irgendwo und wo warst du volontär?

00:28:16: Da muss ich dann immer sagen, ich habe kein Nolo gemacht.

00:28:18: Das ist bei uns nicht so groß.

00:28:20: Ich hab halt Praktika gemacht und dadurch hat meine Erfahrung gesammelt.

00:28:24: Also das zum Ding.

00:28:26: aber sonst von der Arbeitsweise.

00:28:27: wie gesagt die kennst du ja vom Standard, ich kenne es von der Appa jetzt auch vom Armblatt.

00:28:31: Ich würde sagen, dass das sehr ähnlich ist.

00:28:33: Natürlich tut man es schwer nochmal was anderes heraus zu tun.

00:28:37: Es wird überall geguckt, dass man seine Sachen richtig und faktisch basiert macht.

00:28:41: Im Gegensatz zu einem auf wenige Monate beschränkten Praktikum in einem Ressort ist ein Wohle in Deutschland ein umfassendes Programm, bei dem man in verschiedenen Fachbereichen angelernt wird.

00:28:51: Beim Hamburger Abendblatt ist Tobias Werkstudent und arbeitet ca.

00:28:54: zwanzig Wochen stunden.

00:28:56: Außerdem betreut er sein eigenes Popkultur-Instagramm – bei dem sie mittlerweile zu zweit sind!

00:29:02: Wenn er im Juni nach Wien reist, freut er sich auf ein Wiedersehen mit seinen KMA-Kolleginnen und Kollegen.

00:29:08: Also in erster Linie erinnere mich total gerne in das Miteinander, weil wir haben uns schon wirklich sehr gut verstanden finde ich.

00:29:14: Wir haben wirklich toll miteinander gearbeitet, wir hatten es immer lustig.

00:29:17: Das ist so ein Ding... Da freue ich mich dann auch, weil nächste Woche wenn wir uns wiedersehen hier den Abschluss haben, da freu ich mich jetzt sehr darauf alle wiederzusehen aber auch dieses sehr persönliche Lernen.

00:29:26: also wir waren ja zu sieb acht oder zu siebt glaube ich und dass du halt in der Zentren hast die wirklich Zeit nehmen kannst für dich und direkt

00:29:34: bei dir sitzt

00:29:34: und genau drüber schauen kann.

00:29:36: Und das ist mir schon in Erinnerung geblieben, auch die anderen Momente, die man dann jeweils hatte.

00:29:41: Zum Abschluss verrät er uns noch seine Lieblingsorte in Hamburg – der Hafen und die Landungsbrücken haben es ihm angetan.

00:29:48: aber auch sich mit dem Paddelbord durch die Alster zu bewegen macht ihm viel Freude!

00:29:53: Das war eine Sendung über Journalismus aus der Hansestadt Hamburg.

00:29:56: Vielen herzlichen Dank an Ocke Bandixon & Tobias Schweiger für den Einblick in ihren Berufsalltag und in ihre Projekte.

00:30:03: Diese und andere Sendungen könnt ihr über www.kma.at nachhören, oft wieder hören – bis zum nächsten Mal!

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