Die Magie des Erzählens - Hans im Glück
Shownotes
Die Magie des Erzählens - Hans im Glück
Was macht eine Geschichte unvergesslich? Warum berühren uns manche Erzählungen ein Leben lang – und andere verschwinden sofort wieder? Und was macht eine Heldin oder einen Helden aus? Darüber spricht der Journalist, Storytelling-Experte und Geschichtenerzähler Wolfgang Machreich. Sein Lebensweg nahm einige Wendungen und führte ihn vom Spengler und Glaser über den zweiten Bildungsweg mit Matura bis zum Studium der Fachtheologie, Religionspädagogik und Philosophie an der Universität Salzburg. Nach einem Essaywettbewerb 1997 war für ihn klar: Ich will Journalist werden. Heute schreibt er für Die Furche und gibt sein Wissen über Storytelling an KMA-Studierende weiter. In dieser Episode verrät der Salzburger, was ihn mit seinem Lieblingsmärchen „Hans im Glück“ verbindet. Das Gespräch mit Wolfgang Machreich führte Simon Doering. Den Beitrag hat Sandra Knopp gestaltet. Diese erfrischende Sendung unbedingt anhören!
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen, sagt Sandra Knopp.
00:00:15: Sendungsverantwortlicher KMA-Generalsekretär Simon Wager.
00:00:18: Am Beginn dieser Sendung steht eine der bekanntesten Erzählungen der Menschheitsgeschichte.
00:00:23: Zehn Jahre lang erteotösseus der König von Ithaka nach dem Sieg über Troja über das Meer.
00:00:29: Er begegnete den Zyklopen Polypheme wie der Stand in Sirenen trotzte den Launen der Götter und Göttinnen, und verlor nach und nach alle Gefährten.
00:00:39: Sein Ziel war die Rückkehr in die Heimat!
00:00:41: Im Juli-Zweißen-Sächsen-Zwanzig startete der dreistündige Blockbuster – Die ODC von US-Regisseur Christopher Nolan in den Kinos.
00:00:50: Das nehmen wir zum Anlass uns mit dem Erzählen vom Geschichten auseinanderzusetzen.
00:00:54: Was macht eine gute Erzählung aus?
00:00:56: Und warum berühren uns bestimmte
00:00:58: Geschichten?!
00:00:59: Davon erzählt in dieser Episode Furche Journalist und KMA-Vortragender Wolfgang Machreich.
00:01:27: Wolfgang Machreich hat schon als Kind begeistert dem Grimmärchen vom Knecht Hans gelauscht, der als Belohnung für sieben Jahre treuer Arbeit einen großen Klumpengold erhielt.
00:01:37: Als ihm dieser zu schwer wurde, tauschte er ihn unterwegs gegen ein Pferd und später ging eine Kuh, ein Schwein, eine Gans – und schließlich einen Schleifstein ein!
00:01:46: Als ihm am Ende der Schleife in einem Brunnen fiel, fühlte sich Hans völlig befreit.
00:01:52: Ohne jeden Besitz aber volle Freude machte er sich auf den Heimweg.
00:01:56: Auch Machreichs eigene Lebensgeschichte nahm einige Wendungen.
00:02:21: Geboren wurde Wolfgang Machreich im Jahr neunundsechzig in Mittersee-Limpinskau.
00:02:26: Nach der Prüfung zum Spengler und Glaser machte er die Matura am Aufbaugymnasium Lambach, und studierte Fachtheologie, Religionspädagogik und Philosophie ins Salzburg.
00:02:36: Mit einer Geschichte, die er nineteenhundertsiebeneinzig für einen Essaywettbewerb schrieb, nahm sein Leben eine entscheidende Wendung.
00:02:43: Sie hat meinen Berufsweg massiv verändert da ich bis dahin ja keine... Gedanken hatte, dass ich ja mal Journalist werde.
00:02:52: Die Ausschreibung für diesen Essiebebewerb lautete Euro-Pair also ganz normal die Bewohner eines Kontinents Europäer oder euro binde stich PAYER EUROZALA.
00:03:03: Es ging eben um diese Idee damals, da war es in nineteen sieben und neunzig.
00:03:06: jetzt kommt dann eine Währung.
00:03:08: wie wird das sein?
00:03:09: Und mir ist sofort so wie das gelesen habe einen freutscher Verleser basiert.
00:03:13: Ich hab gelesen EURO PRAYER Euro Anbieter.
00:03:18: Und auf diese Idee, auf diesen Gedanken habe ich meinen Kommentar aufgebaut.
00:03:22: Dass das nicht funktioniert?
00:03:24: Eine Währung allein kann einen Kontinent nicht vereinen.
00:03:27: Dazu braucht es Austausch, Kultur, gemeinsame andere Politikern die uns mehr zusammenschweißen als wie nur eine Währungen.
00:03:37: und dann hab' ich diesem Bewerb gewonnen sind aus dem Schilding bekommen.
00:03:40: Das Wort um viel Geld haben mir davon meinen ersten Laptop gekauft und bin Journalist geworden!
00:03:46: Der journalistische Handwerkszeug für Print- und Hörfunk erlernte Machreich an der katholischen Medienakademie, die er in den Jahren Seit Jahrzehnten hält der Workshops an der Fachhochschule Sankt-Pölten und an der katholischen Medienakademie zum Thema Storytelling.
00:04:23: Was macht für ihn eine Geschichte unvergesslich?
00:04:42: Eine Heldenreise nach dem Muster der Odyssee beschreibt den Weg eines Menschen, dessen gewohntes Leben zurücklässt.
00:04:47: Herausforderungen meistert und verändert – meist stärker oder klüger zurückkehrt!
00:04:52: Wer sich als Held- oder Heldin eignet hängt ganz von der jeweiligen Geschichte ab.
00:04:57: ist Wolfgang Machach überzeugt.
00:04:59: Nicht umsonst gibt es das Wort Alltagsheldin oder Helt.
00:05:03: Ich sag immer dazu, nehmts die Helden nicht so groß und die Heldinnen.
00:05:08: Sondern die Helden sind rundherum um uns!
00:05:11: Wir sind selber teilweise... Auch wir können uns in einer Geschichte zum Helden machen, dass wir die Geschichte tragen.
00:05:17: Aber oft hat man so herre Vorstellungen, ruhig die Helde.
00:05:20: aber ich hab jetzt quasi einen Gemeindearbeiter, der den über diese Gemeinde eine Geschichte macht.
00:05:26: Der hat das Potenzial Die hat das Potenzial.
00:05:29: Also Helden reisen, das ist rundherum.
00:05:32: Wir erleben ständig Heldenreisen und darum geben wir öfter in die Knie.
00:05:36: Schauen wir von unten Perspektive auf!
00:05:39: Und wir werden sehr viele tolle Interview-Gesprächspartnerinnen finden treffen sehen, die man gut in solche großartigen Geschichten verpacken
00:05:48: können.".
00:05:49: Das Schicksal eines Helden über den er berichtet hat wird Wolfgang Machreich nie vergessen.
00:05:54: Eine Geschichte ist mir besonders in Erinnerung geblieben, ich verwende sie regelmäßig im meinen Seminar.
00:05:59: Der Titel lautet Schafes Bruder!
00:06:02: Es geht um einen scharf Hirten in den Schweizer Bergen total steil, total gefährlich, total eher in der Einschicht.
00:06:10: Warum es mir jetzt noch viel wertvoller ist diesen Menschen kennengelernt zu haben?
00:06:14: Er ist nämlich am Anfang dieses Jahres bei einem lawinen Unglück ums Leben gekommen und das macht man diese Geschichte noch wertvolle.
00:06:22: Für den Artikel «Scharfes Bruder» wurde Machreich-Zweißen mit dem Bergwelten-Schonalismuspreis in der Kategorie Wort ausgezeichnet.
00:06:31: Die klassische Heldeneise ist für ihn eine von mehreren Erzählformen – es gibt auch Geschichten, die Figuren in den Mittelpunkt rücken, die durch ihre Schwächen, Zweifel oder Widersprüche faszinieren!
00:06:44: Hollywood hat uns ja vorgezeigt, welche Antihelden man zum großartigen Geschichten machen kann.
00:06:49: Am besten ist natürlich wenn die Helden mit den Anti-Helden und die Zeiten ändern sich auch.
00:06:54: Einmal war der Held der Anti-Helde und dann war Ding.
00:06:57: aus der Perspektive Trojas möchte ich nicht wissen was die von Odysseus halten.
00:07:01: Wer einen guten Beitrag gestalten will sollte den Unterschied zwischen einem Thema und einer Geschichte kennen.
00:07:07: Dafür hatte professionelle Geschichtenerzähler ein Bild vor Augen.
00:07:11: Das Thema ist der Ausgangspunkt, der Anlass.
00:07:15: Die Geschichte ist die konkrete Ausgestaltung dieses Themas – die Greifbarmachung, die Spürbarmachung und die Nachfühlbarmachen des Themas.
00:07:27: Das Thema ist... ich versuche jetzt ein Bild vielleicht scheitert es….
00:07:31: das Thema ist der Krug!
00:07:33: Was reinkommt ist immer Flüssigkeit aber die Flüssigkeitsentscheide dann die Geschichte.
00:07:39: Ob es jetzt Alkohol, ob es Wein ist.
00:07:41: Ob es Bier oder Wasser?
00:07:43: Ob es Panscht ist...
00:07:44: Wenn alle Gespräche geführt sind gilt das den roten Faden zu finden.
00:07:48: Ich setze mich hin mache die Augen zu und denke mir was ich habe mir am meisten berührt welcher Gedanke welches Bild vor allem?
00:07:58: ich denke oft im Bildern.
00:07:59: Und wenn ich das Bilder mal hab dann versuche ich das nur ein bisschen wie so einen nassen Fetzen auszubringen dass dies raus tropft was eigentlich in der Geschichte drinnen sein soll.
00:08:08: Und das fange dann unten auf und dann probiere ich es wieder auszubreiten, was ich da vorher rausgeworfen habe.
00:08:15: Eine besondere Herausforderung birgt für Machreich der erste Satz.
00:08:20: Ein guter Einstieg ist um mir bei Winston Churchill zu bleiben Blutschweißung trennen.
00:08:25: Es is den ersten Satz.
00:08:27: wenn die Fang oft geschichten an Irgendwie später.
00:08:30: dann stöhe ich es um und denke mal, ich muss mit der Szene aufhören oder mit diesem ersten Satz aufhauen.
00:08:36: Und das erste Satz ist für mich eine Leidenschaft von mir.
00:08:40: Wenn er mal gelingt, ja?
00:08:41: Dann ist das großartig!
00:08:43: Das ist ein so schöner Moment wenn man den Ersten hat und dazu stehen kann.
00:08:49: Wenn Norbert Brandners Bergschule gewusst hätte wo sie mit ihm hingeraten Sie wären lieber Flip Flops geworden Zum Beispiel habe ich mir mal gedacht, das wäre ein schöner erster Satz.
00:09:02: An den passenden Schluss geht es so heran?
00:09:05: Der Schluss
00:09:06: ist
00:09:07: insofern natürlich... Ich hab auch diesen Anspruch, dass ich da wieder zurückkomme, dass sich die Gedanken noch zu Ende bringe und dass ich den Lebenslauf dieser Geschichte quasi schließe.
00:09:18: Den Schluss geben wir insoferen leichter weil immer oft schon vorherrieren was man untergrund denkt auf dieses Ziele hin.
00:09:26: Das Zitat oder dieser Gedanke, das kommt zum Schluss.
00:09:29: Aber er gibt es hier aus dem Anfang.
00:09:31: aber zum Schluss geht's mir oft leichter und ich bin insofern ein Hans im Glück.
00:09:36: Ich bin ein Spieler dass ich dann tausche Und man denkt, ich lasse.
00:09:41: das klingt jetzt schon eigenartig aber Es geht mir oft so, dass ich mal zum Schluss denke Jetzt lehne ich mich zurück und jetzt brauche ich einen gescheiten Geist der das irgendwie eine getratete Geschichte und das funktioniert sehr oft.
00:09:53: Also es kommt dann was Am Ende geht sie sich aus.
00:09:56: Ein guter Rat für mich ist immer, ich fahre das erste Mal über die Seitenlänge raus.
00:10:02: Nicht zu viel aber doch!
00:10:03: Dann dumpfe es ein, jeden Text tut es gut wenn man etwas streicht und zum Schluss feile dann nochmal herum, dass man so richtig reinpresst und ich denke, wenn man das so reinprest hat der noch einen Druck.
00:10:17: Aber gut, das sind meine Vorstellungen ob und so gelingt oder nicht.
00:10:21: Aber ab und zu gelingt wirklich und dann ist das riesige Freude.
00:10:24: Nach fünfzehn Jahren als Mediensprecher, Vortragender und freier Journalist ist Machreich seit Jahrzehnte und Zwanzig wieder bei der Furche tätig.
00:10:32: In dieser Zeit hat sich bei der Traditionszeitung und in seiner Arbeit viel verändert.
00:10:37: Wie es ihnen guten Orden ist – gute Orden haben sich immer wieder reformiert damit sie dem Kern treu bleiben bzw diesen Kern immer noch in der jeweiligen Zeit besser rüberbringen.
00:10:49: Das hat auch die Furchen geschafft jetzt seit über achtzig Jahren dass sie diesen Ursprungsgedanken eben eine Furche zu graben, damals nach dem Krieg in den Köpfen im Geist der Menschen.
00:11:01: Wo wieder Demokratie auch ökomene Religionshausdausch zwischen den Religionen wachsen kann.
00:11:08: also diese Gedanken eines Rechtsstaats einer Demokratie und einer Religion die nicht auf Abgrenzung sondern auf aufeinander ausgerichtet ist, das hat sie geschafft und sie schafft es jetzt.
00:11:18: Und für mich die größte Veränderung war ja auch zu sehen diese neuen digitalen Möglichkeiten.
00:11:26: Kurze Episode, weil die Kollegin sagt Wolfgang kannst du mir bitte eine Kachel machen?
00:11:31: Ich habe so geschaut in der Ort und hab dann gesagt ja ich habe...
00:11:51: Die digitale Revolution wirkt sich aufs Geschichtenerzählen aus, genauer gesagt oft das Tempo in dem Informationen übermittelt werden.
00:11:59: Wenn ich mir richtig erinnere, irischen Klosterschweste übernommen hat.
00:12:08: Das laute Herr hilft mir es auf den Punkt zu bringen und ich meine dass dieses Gebet begleitet uns Journalistinnen und Journalisten jetzt noch viel mehr als wie vorher weil der Punkt ist immer kleiner geworden auf denen wir das bringen also immer kürzer geworden auf dem wir das bringen können weil ebenso Instagram-Busts habe ich gesagt und andere Formate Es geht nicht mehr so wie es früher geheißen hat bist du faul Oder bist du fleißig, dir bleiben eine Minute dreißig für Fernsehjournalisten?
00:12:38: Ja um etwas rüberzubringen.
00:12:39: Nein jetzt haben wir fünfzehn Sekunden oder vielleicht weniger und wir haben nur mehr, sag ich mal teilweise dreizig, fünfunddreißig vierzig Zeichen!
00:12:48: Spätestens seit dem Aufkommen von künstlicher Intelligenz stellt sich also auch im Journalismus die Frage welche Rolle der Mensch künftig beim Geschichten erzählen spielt.
00:12:57: Für Machreich ist die Antwort eindeutig
00:13:00: Da denken wir Das ist der Vorteil gegenüber der KI, weil die KI erlebt es ja nicht selber.
00:13:06: Und da hab' ich den Vorteil... Die KI kann teilweise wahrscheinlich viel besser sogar schon formulieren gerade wenn's um meine erste lebende Fremdsprache Deutsch-Hochdeutsch geht.
00:13:16: aber ich habs erlebt und drum denke ich mir die Nichtkünstliche Intelligenz also die herkömmliche Intelligenz, die normale Also mein bisschen Intelligenzen kann doch trotzdem schon sehr viel aus diesen Geschichten rausdröpfen lassen, die man dann wieder in eine schöne Seite füllt.
00:13:35: In einigen Bereichen im journalistischen Alltag kann die KI aber nützlich sein?
00:13:40: Ich meine wird es sich verändern!
00:13:42: Ich bin nicht so pessimistisch, sondern soweit ich's verstanden habe und soweite ich das bis jetzt als Nicht-so-Affiner-KI oder digital Mensch wie andere... Kann ich mir das gut vorstellen, nämlich gerade für Menschen die nicht die Chance haben in einer Redaktion so quasi mit anderen Menschen darüber zu beraten.
00:14:00: Was mache ich da?
00:14:01: Wie gehen wir das?
00:14:02: oder gemeinsam brainstormen?
00:14:04: Findest du als Barring-Partner könnte das schon was haben?
00:14:07: und außerdem es ist ja oft sehr Du hast irgendwo immer irgendwas gelesen Und dann denkst er wie war das?
00:14:13: Wer hat das wie gesagt Und wie kann, also da so noch vorn können zu wen haben einen Partner quasi mit dir am Bildschirm.
00:14:20: Was verändern?
00:14:21: in der Hinsicht würde ich sogar sagen?
00:14:23: Würde das verbessern würden ist meine mein Gedanke ja weil ich nämlich, ich habe ja quasi für mehr als wir vorher schon mit Freund Google oder hab' ich ja jetzt quasi meinen Sparring-Partner KI den ich immer wieder fragen kann und wo die sind das ja.
00:14:39: Um als Geschichtenerzählerin oder Geschichtenerzähler relevant zu bleiben braucht es...
00:14:44: Ich glaube, die Fähigkeit, die alle guten Erzählerinnen und Erzählern immer schon genutzt haben.
00:14:49: Und zwar das Auge-, die Nase- und die Ohren für gute Geschichten!
00:14:54: Und ein bisschen erhieren sollte dann auch noch dabei sein und ich glaube mit dem Mix kriegst du es super hin.
00:14:59: Die Kunst des Geschichtenerzählen lässt sich im Alltag üben und verfeinern?
00:15:03: Ich empfehle alle Gelegenheiten zu nutzen wenn man mit Freunden zusammen ist in der Familie Und was nicht schlecht ist, glaube ich als Übung... ...ist mit Kindern.
00:15:16: Du versuchst deine Geschichten, was du so erlebst, denen zu erzählen.
00:15:22: Da merkst sofort die Kippen sofort weg!
00:15:24: Wenn die Geschichte nicht zug hat und wenn's du nicht genau draufbleibst dann sind die Kinder weg.
00:15:33: Ich würd das so sagen ja?
00:15:35: Es gibt keine Geschichte, die man nicht... Also sag ich mal in einem normalen Signal... Ich glaube, je einfacher das jetzt erst einmal rüberbringt umso stärker kann es dann werden in der Endausbaustufe.
00:15:50: Für Wolfgang Machreich sind gute Erzählungen kein Zufallsprodukt.
00:15:54: Sie entstehen aus Beobachtungen, Begegnungen und Erinnerungen.
00:15:57: Sein Rat lautet deshalb
00:16:00: Schreib noch mehr alles auf Und versuch's irgendwo von Anfang an mehr Geordnete auszumachen Weil... Alles was du mal auf Recherche reisen, bei Besuchen, bei Interview und so weiter.
00:16:14: Alles was du gesehen gehört erlebt hast ist so wertvoll im Laufe eines Journalistenlebens und ich glaube auch danach wenn es da noch irgendwas draus machen wirst.
00:16:26: also wenn man das was wir in einem anderen Format wieder erzählen möchtest und da geht dann das ob du warst das ist das gewesenes war mal wo aber du kennst die Details nicht.
00:16:37: schreib auf und mach ein gutes Inhaltsverzeichnis, das es irgendwann
00:17:05: wiederfindest.
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